Der Mittelteil von Doktor Schiwago

14. November 2006

Ein weiterer Klassiker, der allerdings beim Abtippen zu leichten Verblödungserscheinungen führte: Der Mittelteil von Doktor Schiwago - schnif-schnif-di-schneuf…

Didi Hallervordern - Der Mittelteil von Dr. Schiwago

Didi rammt mit seinem Auto mitten auf einer Kreuzung den Verkehrsteilnehmer Gerhard Wollner.

Gerhard Wollner: Sag mal, Sie träumen wohl.

Didi: Tut mir leid, ich war grad in Gedanken. Wissen Sie, ich überlege die ganze Zeit, eh, wie geht der Mittelteil von Doktor Schiwago?

Gerhard Wollner: Was?

Didi: Wissen Sie, dieses Lied: di-di-di-di, didl-di-di-di-di, di-di-di-di, didl-di-di-doin-doin…

Gerhard Wollner: Der Wagen ist ganz frisch lackiert worden.

Didi: W-w-w-wissen se nich wie der Mittelteil geht?

Gerhard Wollner: Na lassen se mich doch mit Ihrem Mittelteil in Ruhe.

Didi: Sie kommen wohl auch nich drauf, hö, hö, höhö. Der Hauptteil is ja ganz klar, nich? du-du-du-du, didl-di-di-di-dein, du-du-di-doin…

Gerhard Wollner: Morgen wollte ich damit in Urlaub fahren…

Didi: Na, w-w-wissen se, das singt dieser dingsbums.

Gerhard Wollner: Was denn für´n dingsbums?

Didi: Da kommen se nich drauf? schnif-schnif-di-schneuf, schniwl-di-di-di-deuf, schneuf-schneuf-di-schneuf, schnidl-di-di-di-doi.

Autofahrer 3: Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?

Didi: Äh, äh, wissen Sie vielleicht, wie der Mittelteil von Doktor Schiwago geht?

Autofahrer 3: Doktor Schiwago?

Didi: Wissen se dieses Lied, ähm: schnif-schnif-di-schneuf, schnidl-di-dif-deuf-deuf…

Autofahrer 3: Moment mal.

Didi: Schneuf-schneuf-di-deuf, schnidl-di-schneuf-deuf-deuf…

Autofahrer 3: na, na-na-na, de-de-de-de, de-de-de-de-dee…

Didi: Ne, des is glaub ich dieses, dieses ähm, äh hier, äh, Spanish Eyes. Äh, ich such ja dieses äh, schnif-schnif-schneuf-schneuf, schniffi-di-schneuf-schneuf-schneuf.

Gerhard Wollner: Ihre Versicherungsnummer, Ihren Namen und Schuldanerkenntnis.

Didi: Äh, er weiß es auch nich…

Kurt Schmidtchen (Radfahrer): Oi, oi, oi, oi… Was is denn hier passiert? Kann man vielleicht behilflich sein?

Autofahrer 3: Ja, dieser Herr hier sucht den Mittelteil von Doktor Schiwago.

Kurt Schmidtchen: Bitte von was?

Autofahrer 3: Na, Doktor Schiwago.

Didi: Schnif-schnif-di-schneuf, schnidl-di-deuf-deuf-deuf, schneuf-schneuf-di-schneuf, schnidl-di-deuf-deuf-deuf.

Kurt Schmidtchen Lala, la-la-la-la-la-la-la-la.

Didi: Das is ja das mit dem äh, La Paloma, nich? Gurr, gurr, gurr, gurr, gurr… Wir, wir, wir suchen ja ähm, schnif-schneuf-di-schneuf,…

Gerhard Wollner: Also, Ihre Versicherungsnummer…

Kurt Schmidtchen: Für´s Fahhrad brauch man doch gar keine…

Alle: Schneuf-schneuf-di-schneuf, schnifl-di-schneuf-schneuf-schneuf,..

Kurt Schmidtchen: Ähm, tschuldigung, könnten Sie bitte dem Herrn vielleicht dienen mit dem Mittelteil von Doktor Schiwago?

Didi: Das geht so, ähm, schnif-schnif-di-schneuf, schnidl-di-deuf-di-deuf, schneuf-schneuf-di-schneuf, na-na-na-na-na-na…

Rotraud Schindler (Autofahrerin Nummer 4): De-di-di-di-da-da-da-da, da-di-da-da, da-di-da-da…

Kurt Schmidtchen: Ach ne…

Didi: Äh, ne, ne, nich das mit der Laterne, wissen se? Ich such ja diese, äh, äh, … Entschuldigen se, ich such den Mittelteil von Doktor Schiwago. Wissen das geht so: dä-di-dä-dä, schnidl-di-deuf-deuf-deuf, schneuf-schneuf-deuf-deuf, schnidl-di-deuf-deuf-deuf.

Passant: La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-laaa-la-la,

Alle: La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-laaa-la-la, la-la-la-la-laaa-la-la, la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-…

Mehr Passanten: La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la…

Und noch mehr Passanten: La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la…

Wachtmeister: pfiff… Ham se diese Protestdemonstration eigentlich angemeldet?

Didi: Herr Wachtmeister, es geht um folgendes: Ich suche den Mittelteil von Doktor Schiwago.

Gerhard Wollner: Nein, Herr Wachtmeister, es dreht sich um folgendes: Na-na-na-na…

Alle: Na-na-na-na-na, la-la-la-la-la, da-da-da-da-da-da

Wachtmeister: La-la-la-la-la-la-la-laaa,..

Alle: la-la-la-la-la-la-la

Wachtmeister: So, und jetzt bitte die Kreuzung räumen.

Didi: So, äh, vielen Dank nochma.

Gerhard Wollner: Ja, und das Auto? Das Auto hier?…

Wachtmeister: Räumen, …

Didi: Äh, entschuldigung, ich hab mich da geirrt, das war gar nicht Doktor Schiwago, das war Love Story - Schicksalsmelodie…

Didi im Krankenbett

13. November 2006

Nach einem etwas unglücklichen Heimwerker-Unfall diktiert Didi im Krankenbett seiner Krankenschwester einen Brief an seine Unfallversicherung.

Didi Hallervorden - Im Krankenbett

Sehr verehrte Versicherung,

nachdem ich nun im Krankenhaus liege und wieder sprechen kann, möchte ich Sie, verehrte Versicherung bitten, meinen Unfallschaden wie folgt aufzunehmen:

Ich hatte vom Bau eines kleinen Häuschens noch Backsteine übrig, welche ich wegen der Trockenheit auf dem Speicher gelagert hatte. Nu wollte ich aber ein Hühnerhaus bauen und dazu die oben gelagerten Backsteine verwenden.
Dazu erdachte ich mir folgende Maschinerie: Der Speicher hatte an der Hauswand eine Tür, woraus ich einen Balken verankere und daran ein Bälkchen mit einer Rolle, wodurch ich ein Seil laifen ließ. An dem Seil hatte ich eine Holzkiste befestigt, die ich dann hinaufzog. Das Seil hatte ich dann unten an einem Pflock festgebunden.
Jetzt bin ich hinaufgegangen und habe die Steine in die Kiste geladen. Dann bin ich wieder hinuntergegangen und wollte die Steine in der Kiste an dem Seil langsam herunterlassen. Ich band das Seil los, hatte aber dabei nicht daran gedacht, dass die Steine in der Kiste schwerer waren wie meine Person. Als ich bermerkte, dass die Steine so schwer waren, hielt ich das Seilganz fest. So konnte es dann geschehen, dass die Steine mich an dem Seil nach oben zogen, wobei mir die Kiste die Schulter aufgerissen hat, als wir uns in der Mitte begegneten. Ansonsten aber bin ich gut an der Kiste vorbeigekommen. Trotzdem hatte ich aber das Seil festgehalten, in dem selben Augenblick ist aber die Kiste mit den Steinen unten auf dem Boden angelangt. Und so konnte es geschehen, dass die Kiste wieder leichter wurde wie ich. Dabei schrammte mich der Kistenrest und ich fiel sofort in Ohnmacht. Nur dadurch konnte es geschehen, dass ich das Seil losließ, was wiederum bewirkte, dass die Kiste wie eine Birne auf mich herabfiel und mich so unglücklich traf, dass mein Nasenbein seither einem Papageienschnabel ähnelt.

Dass ich den Schaden nicht allein zu tragen habe verdanke ich Ihrem tüchtigen Versicherungsagenten, der mich einen Tag vor dem Unfall überredete, bei Ihnen eine Unfallversicherung abzuschließen, zu der ich nach Wiederherstellung meines Gesundheitszustandes und meines Geruchsorgans die Rechnung einreichen werde.

Wenn Sie diese dann beglichen haben werde ich Sie in unserem Dorf weiterempfehlen.

Die Kuh Elsa

11. November 2006

Der Butler (Didi Hallervorden) ruft seinen Chef (Gerhard Wollner) an und hat einige schlechte Nachrichten für ihn …

Didi Hallervorden - Die Kuh Elsa

Telefon: rrrinngg

Gerhard Wollner: Von Seinewitz.

Didi Hallervorden: Ja, hier parliert Ihr Butler. Ich wollte Ihnen nur sagen, Ihre Kuh Elsa ist tot.
Gerhard Wollner: Die Kuh Elsa?
Didi Hallervorden: Ja.

Gerhard Wollner: Ich kenne keine Kuh Elsa.

Didi Hallervorden: Na, die nette braune, die nach dem Melken immer den Eimer umgestoßen hat.

Gerhard Wollner: Das is alles? Deswegen rufen Sie mich an?

Didi Hallervorden: Ja.

Gerhard Wollner: Nja. Also hören se ma, ich habe 3000 Kühe, da brauchen se wegen eines Rindviechs mich nicht anzurufen.
Didi Hallervorden: Ich dacht ja nur, weils die Elsa war.

Gerhard Wollner: Also bitte, das nächste mal brauchen mich deswegen nicht zu bemühen, ja? Ende. Aäh, aäm, hallo? Moment mal…

Didi Hallervorden: Ja?

Gerhard Wollner: Ääh, woran is denn die Kuh gestorben?

Didi Hallervorden: Na der is des Dach von der Scheune auf den Kopf gefallen.

Gerhard Wollner: Das Dach von der Scheune? Äh, wie is das denn passiert?

Didi Hallervorden: Naja, die Scheune is abgebrannt und da konnte sich das Dach alleine in der Luft natürlich nicht halten. Da isses irgendwann runtergefallen und direkt darunter stand die Kuh Elsa. Und ich kalkuliere, dass das Dach einfach zu schwer war für die Elsa.

Gerhard Wollner: Ja, aber wieso ist denn die Scheune abgebrannt?

Didi Hallervorden: Na wegen dem Funkenflug.

Gerhard Wollner: Was denn für ein Funkenflug?

Didi Hallervorden: Na Ihr Landsitz brannte… und der Wind stand denkbar ungünstig… für die Kuh Elsa.

Gerhard Wollner: Aber wieso ist denn mein Landsitz abgebrannt?

Didi Hallervorden: Na Ihr Sohn hatte im Vestibül ein paar Stufen übersehen und da ist er gestolpert und hat sich beide Arme gebrochen. Bei der Gelegenheit hat er auch gleich den Leuchter mit den brennenden Kerzen fallengelassen. Des war natürlich Pech für die Kuh.

Gerhard Wollner: Nu sagen se mal, wieso lassen Sie denn da meinen Sohn mit brennenden Kerzen rumlaufen?

Didi Hallervorden: Na wir wollten´s Ihrer Frau halt n bisschen nett machen zur Beerdigung.

Palim Palim - Eine Flasche Pommes Frites

9. November 2006

Ich denke es war klar, wovon der erste Eintrag handelt… Ganz klar, es geht um palim palim und eine Flasche Pommes.

Didi Hallervorden - Nonstop Nonsens - Flasche Pommes Frites

Didi Hallervorden: Mein Gott is das langweilig…

Gerhard Wollner: Jaaa, ganz schön langweilig…

Didi Hallervorden: Ooohh, is das langweilig… Wenn ich das vorher gewusst hätte, also…

Gerhard Wollner: Man müsste vielleicht was spielen.

Didi Hallervorden: Spielen? Was denn?

Gerhard Wollner: Na, vielleicht Kaufmannsladen.

Didi Hallervorden: Kaufmannsladen? Wie, wie wärs denn mit Hopse oder so?

Gerhard Wollner:Hopse kann ich gar nicht. Komm wir spielen Kaufmannsladen. Weisste, du kaufst das, du gehst da, kommst als Käufer und ich bin der Verkäufer. Das is hier der Ladentisch. Und denn kommste und kaufst was, ja?

Didi Hallervorden: Hähahä, die Tür is ja immer offen, ne?

Gerhard Wollner: Ja.

Didi Hallervorden: Ich komm dann hier so rein, ja? Palim palim.

Gerhard Wollner: Guten Tag.

Didi Hallervorden: Guten Tag.

Gerhard Wollner: Bitte schön, was darfs sein?

Didi Hallervorden: Ich hätt gern ne Flasche Pommes Frites.

Gerhard Wollner: Jä…

Didi Hallervorden: Da warste nicht drauf vorbereitet, hä?

Gerhard Wollner: Ma ma was andres.

Didi Hallervorden: Ja, was anderes… Äh, äh, ich komm jetz ma rein, du wirst gleich am Klingeln merken - es is immernoch derselbe Laden.

Gerhard Wollner: Hmm.

Didi Hallervorden: Ja. Palim palim.

Gerhard Wollner: Guten Tag.

Didi Hallervorden: Guten Tag.

Gerhard Wollner: Bitte schön, was darfs sein?

Didi Hallervorden: Ich hätt gern ne kleine Flasche Pommes Frites.

Gerhard Wollner: … ah, jetz…

Didi Hallervorden: Ne kleine wird doch wohl möglich sein, nich, oder?

Gerhard Wollner: Du kannst das nich…

Didi Hallervorden: Und du bist schlecht sortiert.

Gerhard Wollner: Ne, ne. Ne, ne. Komm mach du ma, du machst jetz ma den Verkäufer und ich mach den Käufer. Ich zeig dir ma wie man sowas spielt.

Didi Hallervorden: Ja, er zeigt mir jetz ma wie man´s spielt.

Gerhard Wollner: Ich komme jetzt.

Didi Hallervorden: Ja.

Gerhard Wollner: Ja.

Didi Hallervorden: Ah, tschuldigung. Die Klingel is kaputt, wa?

Gerhard Wollner: Ne, ne, die Tür war auf.

Didi Hallervorden: Aso.

Gerhard Wollner: Palim Palim.

Didi Hallervorden: Guten Tag.

Gerhard Wollner: Guten Tag.

Didi Hallervorden: Was kann ich für Sie tun?

Gerhard Wollner: Ich möchte gern Pommes Frites.

Didi Hallervorden: Ja hammse denn ne Flasche mit?